Die schweren Zeiten

Im Herbst 1956 muss an einer a.o. GV für den in den Aargau ziehenden Präsidenten Emil Hächler ein Ersatz gewählt werden. Edi Günther nimmt nach einigem Zögern das Ruder in seine Hände. An der GV 1958 legen drei der fünf Vorstandsmitglieder, dabei auch der Präsident, ihre Ämter nieder. Ehrenpräsident Alfred Mahler wird ersucht, den Klub wieder zu führen. Er lehnt ab, will aber wieder aktiv in die Reihen treten. Walter Goll übernimmt in der Folge für kurze Zeit das Zepter, das er aber im März 1958 doch an Ehrenpräsident A. Mahler abgibt.

Dem jodelnden Dirigenten Müller wird das Honorar um 1 /3 gekürzt mit den Worten: Er müsse halt aus Liebe zur Sache dieses Amt ausüben. Dies war dann der Grund, dass wieder ein neuer Dirigent, nämlich der uns bereits bekannte Lieni Schmid, engagiert wurde.

Es folgen schwere Zeiten und das Klubschiff erlebt in den zwei Jahren manches Auf und Ab. Dirigent Schmid verlässt den Klub; Sänger die kommen und gehen, reichen sich die Hand; Jodler und Jodlerinnen werden engagiert und entlassen. Als Interimsdirigent wirkt Ernst Hofmann für einige Monate, der dann 1960 Heinz Kienast als musikalischen Leiter einführt. Im Juni 1960 übernimmt. Alfred Homberger das Präsidium. 1962, nach einem reichbefrachteten Jahr und dornenvollem Weg, muss auch er resignieren.

In dieser sorgenvollen Zeit, wo Sein oder Nicht-sein, eng nebeneinander hergingen, hat Franz Mittelholzer das Klubschiff übernommen. Als Holzfacharbeiter bemühte er sich unablässig, das angeschlagene Boot zu reparieren. Nach zwei harten Jahren, in denen einige junge Sänger in die Reihen des Klubs traten übergab er das Präsidium in die Hände von Walter Lehmann.

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